An diesem Abend erklingt wahrhaft »räumliche« Musik bei uns im Beichthaus. Klangkünstler:innen der Musikhochschule komponieren für ein avanciertes Soundsystem. Sound Art-Studierende (Prof. Dr. Nicola L. …
Weiterlesen
An diesem Abend erklingt wahrhaft »räumliche« Musik bei uns im Beichthaus. Klangkünstler:innen der Musikhochschule komponieren für ein avanciertes Soundsystem. Sound Art-Studierende (Prof. Dr. Nicola L. …
Weiterlesen
Vom 5. bis 7. Juni 2026 feiert Lübeck wieder das beliebte HanseKulturFestival (HKF). Schauplatz des Festivals wird im kommenden Jahr das historische Seefahrerviertel rund um …
Weiterlesen
Waren das vielleicht K.O.-Tropfen? … oder habe ich nur zu viel getrunken? Aber irgendwie war das anders als sonst… Äußerungen und Fragen wie diese finden …
Weiterlesen
Am 20. November 1945 begann vor dem Internationalen Gerichtshof in Nürnberg der erste Prozess gegen 24 führende Köpfe aus Politik, Militär und Wirtschaft des NS-Staates. …
Weiterlesen
Das finnische Duo Cienna verbindet auf einzigartige Weise die menschliche Stimme mit den vielschichtigen Klangwelten der elektroakustischen Kantele. Sängerin Kaisa Leskinen und Kantele-Virtuosin Senni Eskelinen …
Weiterlesen
»Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen« ist das zweite gemeinsame Buch von Olaolu Fajembola und Tebogo Nimindé-Dundadengar, nach ihrer ersten Publikation »Gib mir mal die Hautfarbe. …
Weiterlesen
Die Camerata Hanseatica, 2024 in Lübeck gegründet, vereint junge Musiker:innen verschiedener Nationalitäten im Geiste des hanseatischen Austauschs. Das Streicher-Kammerorchester versteht sich als musikalischer Botschafter und …
Weiterlesen
„Men schall ock berger, yslander, und hidlander vysch, elcken under synen namen unde vor syne werde, vorkopen“. („Man soll auch Bergener, Isländer und Shetländer Fisch, …
Weiterlesen
Frauen als Kreditgeberinnen und Schuldnerinnen sind erst seit Kurzem ein zentrales Thema der Gender- und Mittelalterforschung. In den letzten 25 Jahren wurden vor allem inoffizielle …
Weiterlesen
Der bekannte Braunschweiger Zollschreiber und Chronist Hermann Bote (um 1450 bis um 1520) hat mit dem sogenannten Zollbuch eine Quelle hinterlassen, die tiefe Einblicke in …
Weiterlesen
Das im Stadtarchiv der Hansestadt Wismar überlieferte Weinregister des Heinrich Schabbell dokumentiert für die Jahre 1568 bis 1571 den Ein- und Ausgang des Rheinweins im …
Weiterlesen
Der Vortrag schildet die Ergebnisse einer Analyse des Tucher Archivs, einer Sammlung von Kaufmannsbriefen aus dem Nürnberg des 16. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen dabei Funktion …
Weiterlesen
Der Vortrag schildet die Ergebnisse einer Analyse des Tucher Archivs, einer Sammlung von Kaufmannsbriefen aus dem Nürnberg des 16. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen dabei Funktion und Rolle der Kaufmannslehrlingsausbildung im vormodernen Handel. Sie zeigen, dass die kaufmännische Ausbildung in dieser Zeit ganz anders organisiert war, als bisher angenommen: Die Ausbildung junger Kaufleute war prekär – sie bestand aus einer Reihe von Kurzzeitverträgen bei verschiedenen Meistern an unterschiedlichen Orten in ganz Europa.
Diese Form der Organisation erhöhte die Ausbildungskosten erheblich, da laufend neue Plätze recherchiert, verhandelt und finanziert werden mussten. Auch bestand für die Jungen jederzeit das Risiko, ihre Ausbildung nicht abschließen zu können. Dennoch diente sie einem wirtschaftlich rationalen Zweck: nicht nur wurden Lehrlinge zu Allroundern ausgebildet, was in einer Zeit besonders wichtig war, in der Kaufleute in der Lage sein mussten, neue Handelsrouten und aufstrebende Märkte zu erschließen. Sie ermöglichte es der Kaufmannschaft auch, potenzielle neue Mitglieder über einen längeren Zeitraum zu prüfen, bevor sie ihnen als Vertreter in fernen Märkten Güter und Kapital anvertrauten. Dies trug dazu bei, Netzwerke zu erweitern und die Handelsexpansion überhaupt erst zu ermöglichen.
