Öffentliche Führung
Das Burgkloster: Mauern. Mönche. Mythen.
Das Lübecker Burgkloster blickt auf eine lange Geschichte zurück: Von der slawischen Burg im 8. bis ins 10. Jahrhundert über ein Dominikaner-Konvent, das 1229 gegründet wurde, bis hin zur Nutzung als Armen- und Krankenhaus ab dem 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert diente das Kloster als Gefängnis mit Gericht. Heute ist es ein Baudenkmal und seit 2015 Teil des Europäischen Hansemuseums.
Bei der Führung „Das Burgkloster: Mauern. Mönche. Mythen.” erkunden Sie die historischen Mauern des alten Klostergebäudes unter Anleitung. Sie erfahren, welche Teile erhalten sind und warum vieles umgestaltet wurde. Sie besuchen bedeutende Orte des Gebäudes, wie die Lange Halle, das Winterrefektorium, den Kapitelsaal und den Kreuzgang, und erfahren unter anderem, wie die Dominikaner-Mönche hier gelebt haben, welche Einblicke die Kunst im Kloster in das alltägliche Leben gewährt und warum die Maria-Magdalena-Kirche Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde.
