Kulturfest
HanseKulturFestival Tag 2
Vom 5. bis 7. Juni 2026 feiert Lübeck wieder das beliebte HanseKulturFestival (HKF). Im historischen Seefahrerviertel rund um St. Jakobi, wo das HKF 2016 seine Premiere feierte, erwartet die Besucher:innen ein facettenreiches Kulturprogramm. Das Festivalgelände erstreckt sich auf der nördlichen Altstadtinsel von den Hafenschuppen an der Untertrave über den Koberg und das Europäische Hansemuseum bis zum Werkhof an der Kanalstraße. Die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) plant ein dreitägiges Veranstaltungsprogramm voller kleiner und feiner Kulturmomente: mit Musik, Kunst und Mitmachaktionen sowie zahlreichen Möglichkeiten, bei denen Lübecker:innen selbst aktiv werdendürfen.
Das Programm des Europäischen Hansemuseums am Samstag, 6. Juni
14.00 bis 22.00 Uhr: treibsAND Bühne
Innenhof des Europäischen Hansemuseums
Das treibsAND bietet viel Raum für Musik, Kunst und Partys aller Art. Als kollektiv-geführter Live-Musik Club engagieren sich alle ehrenamtlich. Überschüsse aus den Veranstaltungen fließen in die Instandhaltung der Technik, Umsetzung von Konzerten und in die Unterstützung verschiedener sozialer & politischer Projekte. Homophobie, Sexismus, Antisemitismus, Nationalismus, Rassismus und jegliche andere Art von Diskriminierung finden dort keinen Platz.
Line Up im Überblick:
14.00 Uhr Batila & Dreambus: Batila verbindet Afrobeat, Soul, Reggae, Rumba Rock und kongolesische Rhythmen zu einem hypnotischen, transformativen Erlebnis.
15.45 Uhr NIL: Eine fünfköpfige Band, die Einflüsse aus Shoegaze, Alternative, Indie und Postpunk miteinander verbindet, um einen ganz eigenen Sound zu kreieren.
17.30 Uhr Retrogott: Provokanter Battle-Rap, inspiriert vom amerikanischen Hip-Hop der 1980er und 1990er Jahre.
19.15 Uhr ELL: Diese Band begräbt den arroganten Teil des Rock’n’Roll, steht vollkommen Ego-frei auf der Bühne und will trotz deutlichster Aggressionsbekundungen einfach nur, dass sich alle lieb haben.
21.00 Uhr The Offenders: Diese italienische Band verbindet Punk-Rock, Off-Beat und einen Hauch von Irish Folk mit Elementen wie Mandoline und Bouzouki.
10.00 bis 19.00 Uhr: Living History – Mittelalter erleben mit dem Hansevolk zu Lübeck e.V.
Spielhof & Kirchhof
Das Hansevolk zu Lübeck belebt unseren Spielhof des mit mittelalterlichem Treiben. Schauen Sie wie das Leben der Lübecker Stadtbevölkerung vor 600 Jahren aussah. Lassen Sie sich von der Stadtwache zeigen, mit welchen Waffen gekämpft wurde und werden Sie vielleicht selbst ein Teil von ihr.
Prägen Sie Ihren eigenen Schilling und lernen Sie, was die Kaufleute über Münzen, Maße und Gewichte wissen mussten. Schwingen Sie das Tanzbein zu historischen Tänzen und schauen Sie der Köchin über die Schulter, wie sie Köstlichkeiten zaubert. Erfreuen Sie sich an mittelalterlichen Spielen vom Kreisel bis hin zu Schach und Backgammon.
11.00 & 14.00 Uhr: Kurator:innen-Führungen »Ziemlich privilegiert«
Burgkloster
Expertinnen und Experten des Stadtarchivs begleiten Interessierte durch die Sonderausstellung. Hier können Sie spannende Hintergründe zum Reichsfreiheitsbrief von 1226 und zu Lübecks Stadtgeschichte erfahren.
11.00 bis 23.00 Uhr: Sonnendeck
Dachterrasse
Unsere Dachterrasse wird zur Pop-up Bar. Genießen Sie erfrischende Drinks und vegane/vegetarische Snacks mit dem besten Blick auf den Lübecker Hafen. Mit dabei ist der »Blaue Engel« und sorgt neben leckerem Zapfbier auch für die passende Musik.
12.00 bis 18.00 Uhr: Mit Brief & Siegel
Burgtor Wiese
Falten und siegeln statt Briefumschlag und Briefmarke – so wurde im Mittelalter wichtige Post verschickt. Mit Büttenpapier und Wachssiegel könnt ihr eure eigenen Briefe verfassen, ganz wie die Kaufleute von damals.
12.00 bis 18.00 Uhr: Festival-Schmuck und Papierblumen selber machen
Community-Tisch / Museumsfoyer
Im schönen Museumshop mit Blick auf die Trave verbringt ihr eine kleine, kreative Auszeit während des trubeligen Hansekulturfestivals und taucht ab an unserem Kreativ-Tisch. Gemeinsam mit der MachBar Lübeck könnt ihr zwischen 12-18 Uhr bunte, sommerliche und ganz nach eurem Geschmack individualisierte Festival-Armbänder und Perlenschmuck gestalten –Wer es lieber blumig mag, der kann sich auch parallel eine immerblühende, nachhaltige und wunderschöne Papierblume aus Seidenpapier herstellen. Zwei Workshopleiterinnen zeigen euch die Handgriffe und Techniken – jede:r kann hier mitmachen – ganz ohne Vorkenntnisse. Genießt diese kreative Oase und nehmt Erinnerungen an das Hansekulturfestival mit!
14.00 bis 22.00 Uhr: Boardgaming im Hansemuseum
La Rochelle & Visby
Spielenachmittag für Groß und Klein.
16.00 Uhr: Führung: Das Burgkloster: Mauern, Mönche, Mythen
Burgkloster
Entdecken Sie gemeinsam mit uns die lange Geschichte des Burghügels und wie die slawische Burg erst zum Kloster, dann zum Armen- und Krankenhaus und letztendlich zum Baudenkmal und Museum wurde.
22.00 Uhr – 04.00 Uhr: Hanse! Kultur! Festival! Aftershowparty
Beichthaus
Eintritt frei
Line Up im Überblick:
DELLARO
Skipp
Tom Morrow b2b. Niōraz
11.00 bis 22.00 Uhr: Infostand
Dachterrasse
Hier finden Sie alle Infos zum Europäischen Hansemuseum Lübeck und zum HanseKulturFestival.
Unsere Ausstellungen
10.00 bis 18.00 Uhr: Dauerausstellung »Die Hanse«
Kosten: 5 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Reisen Sie durch 800 Jahre Hansegeschichte und erleben Sie das Mittelalter aus nächster Nähe! In aufwendigen Rauminszenierungen entführen wir Sie in die wichtigsten Handelszentren, in denen die Fernhandelskaufleute Niederlassungen unterhielten: die Kontore in Nowgorod, Bergen, Brügge und London.
10.00 bis 18.00 Uhr: Baudenkmal Burgkloster
Kostenfrei
10.00 bis 18.00 Uhr: Ausstellung »Ziemlich privilegiert«
Burgkloster
Kostenfrei
Was heißt es, „ziemlich privilegiert“ zu sein? Früher und heute gab und gibt es Sonderrechte für bestimmte Gruppen – im Fall Lübecks sogar für eine ganze Stadt. Der Reichsfreiheitsbrief von 1226 prägte mit seinen Bestimmungen die Hansestadt in Bezug auf ihr Stadtgebiet, ihr Recht, ihre Wirtschaft und ihre Mentalität zum Teil bis heute. Die Ausstellung zeigt mit zahlreichen Objekten aus Vergangenheit und Gegenwart verschiedene Aspekte dieser besonderen „Privilegierung“ – und das für die Lübecker Geschichte wohl bedeutsamste Dokument im Original.

