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»Auf Grund gesetzt oder noch immer hart am Wind? Wie digitale Spiele ›die Hanse‹ inszenieren – und wie weit mehr denkbar wäre«

Digitale Spiele greifen in großer Zahl historische Hintergründe auf, wobei die Epoche des Mittelalters besonders beliebt ist. Ähnlich, wie sich traditionelle Vorstellungen über „die Hanse“ zumeist um ein mächtiges, waffenstarrendes Bündnis aus Seestädten mit lukrativen Handelsbeziehungen ranken, werfen auch digitale Spiele primär wirtschaftliche und politische Perspektiven auf sie. Historiker und Spieleforscher Nico Nolden gibt in einem Vortrag einen Einblick in die Phänomene eines Mediums, das sich stetig und rasant fortentwickelt. Gab es vor Dekaden noch gezielt Spiele zu den Hanse-Kaufleuten selbst, gehen sie zunehmend als lediglich eine unter vielen Spielmechaniken in komplexere Spielsysteme ein. Nolden ordnet, welchen Beitrag die hansischen Kaufleute in digitalen Spielen für komplexe historische Geschichtsbilder leisten – und welche Fragen Spieleentwickler:innen damit eben auch offen lassen. So verbergen sich vielleicht gerade in dem, was digitale Spiele über die Hanse noch nicht zeigen, bedenkenswerte Ansätze für neuartige Spielprinzipien über das mittelalterliche nordeuropäische Phänomen – und die aus ihm später entstandenen Mythen.

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»Auf Grund gesetzt oder noch immer hart am Wind? Wie digitale Spiele ›die Hanse‹ inszenieren – und wie weit mehr denkbar wäre«

Digitale Spiele greifen in großer Zahl historische Hintergründe auf, wobei die Epoche des Mittelalters besonders beliebt ist. Ähnlich, wie sich traditionelle Vorstellungen über „die Hanse“ zumeist um ein mächtiges, waffenstarrendes Bündnis aus Seestädten mit lukrativen Handelsbeziehungen ranken, werfen auch digitale Spiele primär wirtschaftliche und politische Perspektiven auf sie. Historiker und Spieleforscher Nico Nolden gibt in einem Vortrag einen Einblick in die Phänomene eines Mediums, das sich stetig und rasant fortentwickelt. Gab es vor Dekaden noch gezielt Spiele zu den Hanse-Kaufleuten selbst, gehen sie zunehmend als lediglich eine unter vielen Spielmechaniken in komplexere Spielsysteme ein. Nolden ordnet, welchen Beitrag die hansischen Kaufleute in digitalen Spielen für komplexe historische Geschichtsbilder leisten – und welche Fragen Spieleentwickler:innen damit eben auch offen lassen. So verbergen sich vielleicht gerade in dem, was digitale Spiele über die Hanse noch nicht zeigen, bedenkenswerte Ansätze für neuartige Spielprinzipien über das mittelalterliche nordeuropäische Phänomen – und die aus ihm später entstandenen Mythen.

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