Lex Mercatoria – Geschichte und aktuelle Bedeutung

„Die Unfähigkeit von Gesellschaften, wirksam und mit geringen Kosten die Erfüllung von Verträgen zu sichern, [ist] die wichtigste Ursache sowohl historischer Stagnation wie auch der Unterentwicklung der Dritten Welt der Gegenwart“, schreibt der amerikanische Wirtschaftshistoriker und Nobelpreisträger Douglass C. North 1990. Die für den späteren Aufstieg Europas wichtigsten Institutionen wurden demnach im 13. Jahrhundert von den Markt- und Messegerichten der Champagne entwickelt. Der Vortrag von Prof. Dr. Gralf-Peter Calliess (Bremen) spürt den historischen Entstehungsbedingungen dieses „selbst geschaffenen Rechts der Kaufmannschaft“ nach und fragt nach deren aktueller Bedeutung im Kontext von Globalisierung (Wirtschaftsschiedsgerichte) und Digitalisierung (Supreme Court of Facebook).

Der Vortrag findet im Rahmen der Wissenschaftsreihe „Handel, Geld und Politik vom Mittelalter bis heute“ der FGHO statt.


Informationen zur Veranstaltung:

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, Beichthaus
Adresse: An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
Termin: 5.11.2019
Beginn: 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei, um Anmeldungen unter 0451 80 90 99 0 oder per Mail an invitation@hansemuseum.eu wird gebeten.


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