Museums For Future ist ein unabhängiges, globales Netzwerk von Museen, Kulturorganisationen und Beschäftigten in verwandten Branchen, die die weltweite Klimabewegung unterstützen. Diese Allianz hat sich geformt, um das gemeinsame Ziel von Klimagerechtigkeit für derzeitige aber auch für kommende Generationen durch Einhaltung der 1,5°C-Grenze des Pariser Klimaschutzabkommens umzusetzen.

Was motiviert uns, Teil von MFF zu werden? Es ist – zwingend – an der Zeit! Eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten haben wir nur, wenn sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen das Bewusstsein hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen wandelt. Kulturellen Institutionen kommt dabei in unseren Augen eine besondere Rolle zu, sind sie doch essentieller Bestandteil der gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung. Dabei sind die Themen »Bilden« und »Bewahren« zwei Schwerpunkte, die uns als Museum ganz besonders am Herzen liegen und natürlich auch unsere Kernkompetenz bilden. Wir wollen in unserem Haus diese Kompetenz mit viel Energie zur Verbesserung unserer eigenen Klimabilanz nutzen und als Teil eines großen Netzwerks sowie als Teil der kulturellen Landschaft Deutschlands immer mehr Menschen und Institutionen anspornen, es uns gleich zu tun.

Als Mitglied von Museums For Future bekennen wir uns zu den vier Zielen der MFF-Deklaration:

  1. Wir unterstützen Wissenschaftler:innen und die Klimabewegung in ihren Forderungen nach Einhaltung des Pariser Klimaabkommens (1,5°C-Grenze).
  2. Wir kommunizieren die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in unserem Museum in Form von Projekten und Aktionen.
  3. Wir unternehmen aktive Schritte, um bis 2040 klimaneutral zu werden.
  4. Wir bekennen uns öffentlich zur Dringlichkeit von Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Bezug auf Museen und kommunizieren dies über unsere Netzwerke.

Konkret arbeiten wir z.B. im Moment an einem nachhaltigen Mobilitätskonzept sowie an einer ressourcenschonenderen Beschaffung und Museumstechnik. Auch stellen wir unseren Energieverbrauch auf den Prüfstand, um Einsparpotentiale für mehr Klimaschutz zu ermitteln.

Foto: Thorsten Wulff