Mit einem digitalen und interaktiven Rundgang wollen wir zukünftig spielerische Zugänge für unterschiedliche Lerntypen schaffen. Der digitale Rundgang richtet sich insbesondere an junge und junggebliebene Menschen ab 14 Jahren und Familien. In den Rauminszenierungen »An der Newa um 1193«, in »Brügge um 1361« und im »Hansetag in Lübeck 1518« sollen die Gäste zukünftig mit Tablets oder Smartphones auf eine digitale Reise gehen können. Die Anwendung verbindet verschiedene Konzepte der Wissensvermittlung. Verschiedene Gaming-Elemente und die Einbindung ausgewählter Objekte sorgen für die spielerische Auflockerung. Mit Augmented Reality schaffen wir eine zusätzliche Ebene und erweitern die Inszenierungen der Dauerausstellung. Mit einem Mehrspieler-Modus kann eine Familie oder eine Gruppe gemeinsam die Geschichte erschließen. Das Abenteuer soll schon zu Hause starten, denn nach der Buchung des Online-Tickets kann das Spiel sofort losgehen, vor Ort im EHM wird es dann so richtig spannend.

Für Timo Knoth, unseren Projektleiter, geht es dabei darum »eine neue Erzählebene für die Hansegeschichte zu schaffen und auch Gäste anzusprechen, die nicht so viel Text lesen möchten«. Mit der Firma Wegesrand haben wir uns für Spiele-Designer entschieden, die auf die Entwicklung spielerischer Lernlösungen spezialisiert sind und ein schlüssiges und nachhaltiges Konzept haben.

Bis Ende des Jahres soll der Rundgang fertig sein. Wir entwickeln das Projekt im Rahmen von »dive in. Programm für digitale Interaktionen« der Kulturstiftung des Bundes. Das Projekt ist Teil des Programms NEUSTART KULTUR der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) im Bund.