Rundgang: „Spuren des Lagers Pöppendorf“

1945 wurde auf dem Gelände der Gemarkung Waldhusen/Pöppendorf im Lübecker Stadtteil Kücknitz ein Flüchtlings-Durchgangslager mit rund 100.000 m² Fläche errichtet. Das sogenannte Pöppendorfer Lager war damals eines der größten Auffanglager in ganz Deutschland. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden hier ca. 1 Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ihre erste Aufnahme. Aber auch „Displaced Persons“ und die Passagiere der Exodus wurden von der Britischen Militärregierung hier untergebracht.

Heute können nur Ortskundige wie der ehemalige Revierförster Hans-Rathje Reimers die Lage des Lagers im Wald zeigen und erklären. Am Samstag, den 23. September lädt er um 10 Uhr zu einem Rundgang auf dem Gebiet des ehemaligen Lagers Pöppendorf ein. Das Event findet in Kooperation mit der Initaitive Stolpersteine für Lübeck im Rahmen der Sonderausstellung „Geld. Macht. Glaube“ statt.

Informationen zur Veranstaltung:
Treffpunkt: Ehemalige Försterei Waldhusen
Adresse: Lindendreieck, Waldhusener Weg 30, 23569 Lübeck
Beginn: 10:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.


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