Events

14 September, 2017

17:00 - 18:00

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

Der Glaube war zu Luthers Zeiten nicht vom Geld zu trennen: Beim Ablasshandel oder dem Streit um den Kirchenbesitz ging es auch um wirtschaftliche Belange. Die Sonderausstellung „Geld. Macht. Glaube“ zeigt, welche ökonomischen Folgen die Reformation in Europa hatte – und wie gerade aus der Glaubensspaltung eine religiöse Toleranz entstand.

Erkunden Sie bei der öffentlichen Führung gemeinsam mit unseren erfahrenen Museums-Guides immer um 17 Uhr die Ausstellung im Beichthaus und lernen Sie die Reformation einmal von ihrer wirtschaftlichen Seite kennen!

Treffpunkt: Foyer des Europäischen Hansemuseums

Dauer: etwa 45 Minuten

Kosten: 4,00 € zzgl. Eintritt

Teilnehmer: max. 20 Personen

Anmeldung empfohlen unter info@hansemuseum.eu oder 0451 80 90 99 0.

19:00 - 21:00

Vortrag: „Luthers Lübeck“

Luther kam niemals nach Norddeutschland – aber seine Lehre fand auch hier Gehör. Einen Einblick in die Folgen der Reformation für die Hansestadt gibt am Donnerstag, den 14. September um 19 Uhr der Vortrag „Luthers Lübeck“ von Prof. Dr. Arnd Reitemeier in St. Aegidien. Lübeck wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von dem Gegensatz zwischen Stadt auf der einen und Bischof sowie Domkapitel auf der anderen Seite geprägt. Die Kommune war überdies von sozialen und politischen Spannungen zerrissen. Als zentraler Handelsplatz für den Ostseehandel kamen Luthers Schriften schon früh in die Stadt, doch der Rat konnte viele Jahre erfolgreich die lutherische Predigt unterbinden.

Dann aber entwickelten sich großes Interesse und starke Begeisterung für die neue Lehre, denen der Rat entgegenkommen musste. Eine Kirchenordnung sollte die neuen Verhältnisse regeln – aber tatsächlich bildete sie den Anfang eines vielfältigen, tiefgreifenden und nachhaltigen Wandels in der Stadt. Eben diese Transformationen sollen im Zentrum des Vortrags stehen, für die beispielsweise Personen wie Johannes Bugenhagen oder Hermann Bonnus stehen. Dieser Wandel aber lässt sich nur verstehen, wenn die Ereignisse und Entwicklungen Lübecks mit denen anderer Städte und Territorien im ersten Reformationsjahrhundert verglichen werden. Damit steht am Ende des Vortrags die Frage, was eigentlich „die Reformation“ ausmachte und was es folglich im Jahr 2017 zu feiern gilt.

Der Abendvortrag mit musikalischer Begleitung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde, dem Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg sowie der St. Aegidien-Kirche zu Lübeck und Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Geld. Macht. Glaube“.

Informationen zur Veranstaltung:
Ort: St. Aegidien-Kirche zu Lübeck
Adresse: Aegidienstraße 75, 23552 Lübeck
Beginn: 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.

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