Events

10 September, 2017

10:00 - 18:00

Tag des offenen Denkmals 2017: »Macht und Pracht«

Um auf die aktuelle Situation der Denkmale als Bestandteile unseres kulturellen Erbes aufmerksam zu machen, organisiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jährlich den bundesweiten Tag des offenen Denkmals, der 2017 am Sonntag, den 10. September, stattfindet. An diesem Tag ist unser Burgkloster, eine der bedeutendsten Klosteranlagen Norddeutschlands, bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem bieten wir Ihnen folgendes Programm zum diesjährigen Thema „Macht und Pracht“:

10.00 bis 18.00 Uhr (Kirchplatz und Spielhof)
Historische Spiele – Gemeinsam mit der Jugendbauhütte und dem Hansevolk zu Lübeck e.V. zeigen wir historische Spiele und laden Jung und Alt zum Mitmachen ein. Erkunden Sie, was Schach, Backgammon und Co. mit »Macht und Pracht« zu tun haben. Probieren Sie sich an der Wippdrechselbank und sehen Sie, wie Spielfiguren und Kegel hergestellt worden sind.

11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Innenhof)
FührungenDer Förderverein Europäisches Hansemuseum und Burgkloster zu Lübeck e.V. bietet Führungen durch das Denkmal an. Folgen Sie den Spuren der Dominikanermönche und erfahren Sie mehr über die wechselvolle Geschichte des Konvents. Durch die restaurierten Wand- und Gewölbemalereien erhalten Sie einen Eindruck vom ehemals vielseitigen Leben im Kloster.

10.00 bis 18.00 Uhr (Gerichtsräume im Burgkloster, 1. OG)
Ausstellung »Pöppendorf statt Palästina« – Die 1998 erstmals gezeigte Ausstellung ist das Ergebnis der Recherche eines Leistungskurses Geschichte der Geschwister-Prenski-Schule. Dieser ging der Frage nach, was Pöppendorf mit Palästina zu tun hat und untersuchte die Ereignisse der »Affäre Exodus«. Nun kehrt die Ausstellung für zwei Tage in das Burgkloster zurück.

 

10:00 - 18:00

Ausstellung „Pöppendorf statt Palästina“

Was hat Pöppendorf mit Palästina zu tun? Dieser Frage gingen vor zwanzig Jahren fünf Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Geschwister-Prenski-Schule im Leistungskurs Geschichte nach. Das Ergebnis ihrer Recherche war eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem damaligen Runden Tisch „Brandanschlag auf unsere Synagoge“ am 9. September 1998 im Kulturforum Burgkloster eröffnet wurde und weit über Lübeck hinaus Beachtung fand.

Zum 70. Jahrestag der „Affäre Exodus“ wird in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum, der Geschwister-Prenski-Schule, Gemeinschaftsschule Lübeck, sowie der „Initiative Stolpersteine für Lübeck“ die Ausstellung „Pöppendorf statt Palästina“ erneut gezeigt. Ein Wochenende lang, am 9. und 10. September, ist sie in den Gerichtsräumen des Burgklosters, das heute Teil des Europäischen Hansemuseums ist, bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Die Eröffnung der Kurzausstellung findet am Freitag, den 8. September um 18 Uhr ebenfalls kostenfrei am Ort der Ausstellung statt. Dr. Felicia Sternfeld, Direktorin des Europäischen Hansemuseums, wird ein Podiumsgespräch mit den ehemaligen Schülern und Ausstellungsmachern moderieren, an dem auch der Historiker Professor Dr. Gerhard Paul (Flensburg) und Gabriele Hannemann (Yad Ruth) teilnehmen. Gerhard Paul hat zum 70. Jahrestag der Ereignisse um die „Exodus“ selbst eine Ausstellung konzipiert, die ab dem 7. September 2017 im Jüdischen Museum in Rendsburg zu sehen ist. Gabriele Hannemann hat die Lebensgeschichte von Malka Rosenthal in einem Kinderbuch erzählt, einem Mädchen, das als Passagier der Exodus 1947 in Pöppendorf interniert war.

Am Sonntag, den 10. September bietet das Europäische Hansemuseum zum Tag des offenen Denkmals noch weitere Aktionen an.

11:00 - 13:00

Öffentliche Führung

Das Europäische Hansemuseum bietet Ihnen um 11 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Die Hanse“.

Treffpunkt: Foyer des Europäischen Hansemuseums

Dauer: etwa 90 Minuten

Kosten: 4,00 € zzgl. Eintritt

Teilnehmer: max. 20 Personen

Anmeldung empfohlen unter info@hansemuseum.eu oder 0451 80 90 99 0.

 

14:00 - 15:00

Familienführung „Das Mittelalter beleuchten“

Jeden zweiten Sonntag im Monat und zu ausgewählten Terminen in den Ferien können Familien um 14 Uhr in der Dauerausstellung „Die Hanse“ gemeinsam erforschen, wie das Leben zur Hansezeit aussah und erfahren allerlei Interessantes über die Schifffahrt, die Vielfalt der Handelswaren oder die dunklen Jahre der Pest. Das High“light“ der Führung: Eltern und Kinder beleuchten das Mittelalter im wahrsten Sinne des Wortes mit der Taschenlampe und entdecken so in den Ausstellungsräumen spannende Details.

Treffpunkt: Foyer des Europäischen Hansemuseums

Dauer: etwa 60 Minuten

Kosten: 3,50 € zzgl. Eintritt (Kinder von 6 bis 16 Jahre zahlen nur den Eintritt)

Teilnehmer: max. 20 Personen

Anmeldung empfohlen unter info@hansemuseum.eu oder 0451 80 90 99 0.

 

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close